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Titan 3D-Druck

Additive Fertigung von Titanbauteilen

Mit additiver Fertigung lassen sich komplexe Bauteile aus Titan realisieren, die mit konventionellen Fertigungsverfahren nur mit hohem Aufwand oder teilweise gar nicht herstellbar wären. Form & Technik bietet 3D-gedruckte Titanbauteile für anspruchsvolle technische Anwendungen – vom Prototyp und Einzelteil bis zu Kleinserien.

Insbesondere bei komplexen Geometrien, gewichtsoptimierten Konstruktionen und Bauteilen mit integrierten Funktionen eröffnet der metallische 3D-Druck neue Möglichkeiten in Konstruktion und Fertigung.

Vorteile von 3D-gedruckten Titanbauteilen

Die additive Fertigung verbindet die besonderen Materialeigenschaften von Titan mit einer hohen geometrischen Gestaltungsfreiheit. Bauteile können gezielt auf ihre Funktion und Belastung ausgelegt werden, ohne durch die Grenzen klassischer Fertigungsverfahren unnötig eingeschränkt zu sein.

Vorteile im Überblick

  • hohe Gestaltungsfreiheit bei komplexen Geometrien
  • gewichtsoptimierte und filigrane Konstruktionen
  • Integration mehrerer Funktionen in einem Bauteil
  • Herstellung von Einzelteilen, Prototypen und Kleinserien
  • werkzeuglose Fertigung auf Basis digitaler 3D-Daten
  • materialeffiziente Herstellung
  • Umsetzung konstruktiv anspruchsvoller Titanbauteile

Titan-3D-Druck für anspruchsvolle Anwendungen

3D-gedruckte Titanbauteile eignen sich besonders für Anwendungen, bei denen geringes Gewicht, hohe Festigkeit, Korrosionsbeständigkeit und komplexe Bauteilgeometrien miteinander kombiniert werden müssen.

Mögliche Einsatzbereiche reichen von technisch anspruchsvollen Prototypen und Funktionsbauteilen bis hin zu individualisierten Komponenten und Kleinserien für unterschiedliche Industriezweige.

Durch die additive Fertigung können Konstruktionen realisiert werden, die gezielt auf die jeweilige Anwendung abgestimmt sind. Auch Geometrien, die bei konventioneller Bearbeitung einen hohen Fertigungs- und Materialaufwand verursachen würden, lassen sich auf diese Weise wirtschaftlich umsetzen.

Zwei Hasenfiguren aus Titan Grade 5 mit offener Gitterstruktur aus dem 3D-Druck

Die abgebildeten 3D-gedruckten Strukturen zeigen anschaulich die hohe Gestaltungsfreiheit der additiven Fertigung. Selbst komplexe, detailreiche und frei geformte Geometrien lassen sich direkt aus digitalen 3D-Daten umsetzen – ohne klassische Formwerkzeuge und mit hoher konstruktiver Flexibilität.

Was hier anhand einer ungewöhnlichen Geometrie sichtbar wird, lässt sich auf technische Anwendungen übertragen: Der 3D-Druck ermöglicht Bauteilformen, Hinterschneidungen und komplexe Strukturen, die mit konventionellen Fertigungsverfahren nur mit erheblichem Aufwand oder teilweise gar nicht realisierbar wären.

Die Abbildungen wurden teilweise digital bzw. KI-gestützt optimiert und können in Details vom tatsächlichen Erscheinungsbild der Bauteile abweichen.

Additive Fertigung von Titan – Verfahren und Möglichkeiten

Bei der additiven Fertigung entstehen Bauteile schichtweise auf Basis digitaler 3D-Daten. Im Gegensatz zu klassischen spanenden Fertigungsverfahren wird die gewünschte Geometrie nicht aus einem massiven Ausgangsmaterial herausgearbeitet, sondern gezielt Schicht für Schicht aufgebaut.

Gerade bei Titan bietet dieses Fertigungsprinzip besondere Möglichkeiten. Komplexe Geometrien, innenliegende Strukturen, Hinterschneidungen und gewichtsoptimierte Konstruktionen können bereits bei der Entwicklung des Bauteils berücksichtigt werden. Dadurch lässt sich die Konstruktion stärker an der späteren Funktion des Bauteils ausrichten.

Von den 3D-Daten zum Bauteil

Ausgangspunkt ist ein digitales 3D-Modell des gewünschten Bauteils. Die Daten werden für den additiven Fertigungsprozess aufbereitet und das Bauteil anschließend schichtweise aufgebaut. Je nach Bauteilgeometrie, Werkstoff und späterem Einsatz können weitere Bearbeitungsschritte erforderlich sein.

Form & Technik betrachtet dabei nicht allein den eigentlichen 3D-Druck. Entscheidend ist, dass Fertigungsverfahren, Werkstoff und Bauteilkonstruktion zur jeweiligen technischen Anforderung passen.

Prozess der additiven Fertigung von Titan vom 3D-Modell bis zum fertigen Bauteil

Bauteilgerechte Fertigung und Weiterbearbeitung

Mit dem additiven Aufbau ist die Herstellung eines technischen Bauteils nicht zwangsläufig abgeschlossen. Abhängig von Geometrie, Funktion und den geforderten Bauteileigenschaften können weitere Fertigungsschritte notwendig sein.

Dazu können beispielsweise das Entfernen fertigungsbedingter Stützstrukturen sowie eine mechanische oder oberflächentechnische Weiterbearbeitung gehören. Welche Bearbeitungsschritte sinnvoll oder erforderlich sind, richtet sich nach den konkreten Anforderungen des Bauteils.

Das passende Fertigungsverfahren für Ihre Anwendung

Nicht jedes Titanbauteil ist automatisch für den 3D-Druck prädestiniert. Stückzahl, Abmessungen, Geometrie, Werkstoffanforderungen und Wirtschaftlichkeit entscheiden darüber, welches Fertigungsverfahren für eine Anwendung die geeignete Lösung darstellt.

Durch das breite Fertigungsspektrum von Form & Technik können additive Fertigungsverfahren auch im Zusammenhang mit klassischen Verfahren wie Feinguss, Graphitguss oder Schmieden betrachtet werden. Ziel ist nicht der Einsatz eines bestimmten Verfahrens um jeden Preis, sondern eine technisch und wirtschaftlich passende Lösung für das jeweilige Bauteil.

Individuelle 3D-gedruckte Titanbauteile für Ihre Anwendung

Sie möchten ein komplexes Titanbauteil additiv fertigen lassen oder prüfen, ob sich 3D-Druck für Ihre Anwendung eignet?

Senden Sie uns Ihre 3D-Daten, Zeichnung oder technischen Anforderungen. Form & Technik unterstützt Sie bei der Auswahl einer geeigneten Fertigungslösung und bei der Umsetzung Ihrer individuellen Bauteilanforderungen. Sprechen Sie mit uns über Ihr Projekt.